Rezensionen zu "Meine Bewerbung"

In: Markt, vom 17.11.2010

So bewerbe ich mich perfekt

Vor die Karriere, ja vor das Erklimmen der untersten Sprosse bereits ist die Bewerbung gesetzt. Ein wichtiger Schritt, vor dem Viele - völlig unberechtigterweise - fast ebenso viel "Manschetten" haben wie vor einem Bewerbungsgespräch. Klar, auch bei der Bewerbung lässt sich eine Menge falsch machen. Doch wer sich Uta Rohrschneider und Michael Lorenz und deren Ratgeber "Meine Bwewerbung" anvertraut, wird sicher durch alle Untiefen steuern. Neben dem klassischen Stellengesuch wird heute auch die Online-Bewerbung immer wichtiger. Dazu hält der Ratgeber viele hilfreiche Insider-Tipps bereit. Ob Initiativ-Bewerbung, Gang zur Agentur für Arbeit oder Reaktion auf eine Zeitungsannonce - Hilfe erfährt der Leser zu jedem Thema. Natürlich werden auch die sozialen Netzwerke behandelt: Twitter, Facebook & Co. lassen sich als Instrumente zur Selbstdarstellung durchaus sinnvoll nutzen, bergen aber auch Gefahren, die hier deutlich angesprochen werden. Die CD-ROM enthält praktische Muster für Bewerbungen und Lebensläufe, Hördateien und einen Bewerbungsfoto-Generator. Und nicht zuletzt bietet die Lektüre auch die Chance, eine ganze Menge über sich selbst zu erfahren: Sich über die eigene fachliche und soziale Kompetenz, über persönliche Wünsche und Möglichkeiten klar zu werden und zu lernen, diese auch realistisch einzuschätzen, ist ein Gewinn fürs ganze Leben.

In: Leipziger Volkszeitung, vom 14.08.2010

Tolle Bewerbungsunterlagen, schickes Foto, Engagement und Motivation - eigentlich ein Bewerber wie aus dem Bilderbuch. Und dann fallen dem Personaler bei der Internetrecherche die letzten Partybilder aus Mallorca in die Hände. Und so ist der Traumjob schnell Geschichte. Worauf Bewerber in Zeiten des Web 2.0 achten sollten, erklärt der Haufe-Ratgeber "Meine Bewerbung" von den Berwerbungs-Profis Uta Rohrschneider und Michael Lorenz. Außerdem enthält der Ratgeber Insider-Tipps zur Online-Bewerbung. Inklusive sind der Bewerbungs- und Fotogenerator auf der beiliegenden CD-ROM und eine Online-Beratung vom Experten.

In: jurawelt.com, vom 26.05.2010

Nach Abschluss der Ausbildung folgt für Berufseinsteiger der Prozess der Stellensuche. Wer hier bei potentiellen Arbeitgebern einen herausragenden Eindruck machen möchte, muss eine perfekt auf die angebotene Stelle passende Bewerbung zusammenstellen. Ratgeber gibt es einige und doch ist zu beobachten, dass viele Bewerber die einschlägigen Tipps nicht beherzigen.

Das Buch „Meine Bewerbung“ von den Management-Beratern Rohrschneider und Lorenz nimmt den Leser persönlich an die Hand. Weg von anonymen Ratschlägen wird der Leser von Beginn an durch zahlreiche persönliche Fragen in die Pflicht genommen, beim Lesen direkt zu reflektieren und mit dem gedanklichen Bewerbungsprozess zu beginnen. Sowohl der Titel als auch die Kapitelüberschriften (etwa: „Welche Bewerbungsstrategie soll ich wählen?“) sind aus der Perspektive des Lesers formuliert.

Der Ratgeber besteht aus einer Mischung aus Informationen (Quellen für die Recherche nach unternehmensbezogenen Informationen, Links etc.), Ratschlägen, Checklisten und Musterschreiben. Im Vordergrund steht immer der Bewerbungsprozess des Lesers selbst. Er kann anhand der Checklisten sein Profil herausarbeiten, die Informationen über einen potentiellen Arbeitgeber sammeln und gewichten sowie einen individuellen Lebenslauf nebst Anschreiben erstellen.

Wer den Ratgeber durchgearbeitet hat, wird das Gefühl haben, zu wissen, worauf es ankommt und welche Fehler vermieden werden sollen. Für weitere Fragen bieten die Verfasser ausdrücklich Hilfe an. Auf der beigefügten CD-ROM finden sich u.a. ein Lebenslaufgenerator für den chronologischen Lebenslauf sowie Hördialoge aus Vorstellungsgesprächen. Anschaulicher geht es kaum.

Gesamteindruck:

Eben den Kosten für die erfolgreiche Bewerbung werden diese 15 Euro die bestangelegten im Bewerbungsprozess sein.

In: www.lizzynet.de

Meine Bewerbung - mit dem Buchtitel assoziiere ich einen Lebenslauf inklusive Anschreiben und hübschem Passfoto. Ähnlich waren daher auch meine Erwartungen an das Buch. Ich wollte viel darüber erfahren, wie man sich bewerbungstechnisch gut darstellt. Das "sich bewerben" aber ein viel größerer Prozess ist, habe ich nicht erwartet. Vom ersten Schritt bis zur tatsächlichen Bewerbung ist es nämlich ein weiter Weg. Zunächst lautet das Schlüsselwort Information. Vor der Bewerbung sollte man sich über so einiges klar werden. Nicht jede Jobausschreibung gleicht der anderen, auch wenn sie sich auf den selben Beruf beziehen. Vielmehr sucht jeder Personalleiter nach einer bestimmten Person mit bestimmen Kompetenzen. Deshalb unterstützt das Buch zu Anfang die Idee, ein Kompetenzprofil zu erstellen. Darin wird zum Beispiel festgelegt, wie flexibel man ist. Mit so einem Profil führt man sich wichtige Punkte vor Augen, die auch eine große Rolle bei der Bewerbung spielen. Außerdem gibt es verschiedene Tests. Hier soll herausgefunden werden, in welchem Bereich die persönlichen Stärken liegen. Auch das ist wichtig, um den passenden Arbeitsplatz zu finden. Ihr seht also, das erste Kapitel beschäftigt sich mit der Frage: Was erwarte ich von meinem Arbeitsplatz um dort glücklich zu werden?

Stellensuche: Wie lese ich eine Anzeige richtig?

Weiter geht’s mit der eigentlichen Stellensuche. Das zweite Kapitel beschäftigt sich mit der Frage, wie man an die richtigen Informationen über den Wunscharbeitgeber kommt. Das ist wichtig, so die Autoren, damit man im Vorstellungsgespräch konkret Fragen stellen kann. Außerdem ist es gut, wenn man eine schlüssige Antwort auf die Frage "Warum wollen Sie gerade in unserem Unternehmen arbeiten?" geben kann. Auch die Stellensuche spielt eine Rolle. Wie lese ich eine Anzeige richtig und interpretiere die Wünsche des Personalleiters heraus? Wie antworte ich so, dass sich der Adressat über die konkreten Informationen freut? Neben diesen Anregungen gibt das Buch aber auch Tipps für eigene Inserate.

Wortwahl in einer Bewerbung

Wer bei der ganzen Vorbereitung die Bewerbungsunterlagen vermisst, kommt im letzten Teil auf seine Kosten. Hier geht es um Wortwahl, Foto und Lebenslauf. Was muss rein, was kann weg bleiben? Wo soll ich welche Qualifikation einbringen? Wie filtere ich relevante Informationen heraus und setze sie gewinnbringend ein? Hier gibt das Buch Anregungen und Tipps, so wie viele Beispiele.

Ein gutes Buch für Berufstätige, die den Job wechseln wollen

Neben dem eigentlichen Buch wird eine CD als Bonus mitgeliefert. Hier kann man sich einen Lebenslauf generieren lassen oder sein Passfoto optimieren. Außerdem sind alle Checklisten und viele Adressen hier zu finden. Die CD ist allerdings ein wenig kompliziert zu handhaben, da jeder Generator etc. trotz vorheriger Installation auch installiert werden muss. Das Buch leistet umfangreiche Vorbereitung auf eine Bewerbung und ist daher nur zu empfehlen - wenn man einen Job anfangen möchte. Der Größtteil der Lizzys, der Unterstützung bei Praktika- oder Stipendienbewerbungen braucht, wird sich weniger angesprochen fühlen. Das Buch richtet sich eher an Berufstätige, die den Job wechseln wollen oder an Menschen, mit abgeschlossener Ausbildung oder abgeschlossenem Studium.

In: Haufe Herbstprogramm 2009

Herbstzeit ist Bewerbungszeit:

Viele Unternehmen nutzen die Wochen zwischen Sommerurlaub und Jahreswechsel für die Ausschreibung offener Stellen. Der Weg zum Traumjob führt über eine perfekte Bewerbung.

In „Meine Bewerbung“ stellen die Managementberater Uta Rohrschneider und Michael Lorenz neue Strategien vor, die gerade auch in Krisenzeiten den Weg zum neuen Job ebnen. Immer wichtiger werden dabei die Online-Bewerbungen. Der Ratgeber bietet hierzu viele hilfreiche Insider-Tipps. Ein besonderes Plus ist auch  die beiliegende CD-Rom. Neu: Ein Tool zur Erstellung eines perfekten Lebenslaufs und eins zur Anpassung von Bewerbungsfotos für die Mappe.

 

In: Mitteldeutsche Zeitung, Halle, 03. Dezember 2005

Anschreiben muss sofort überzeugen

Floskeln vermeiden – Experten: Bewerbungsmappe ist ein Aushängeschild

Die Bewerbungsmappe ist ein Aushängeschild – die erste Möglichkeit, auf sich aufmerksam zu machen. Oft entscheidet ein kurzer Blick, ob ein Bewerber zu einem Gespräch eingeladen wird. Anschreiben und Lebenslauf müssen sofort überzeugen. Sie sollen sich von der Masse abheben, aber trotzdem den Normen entsprechen. Eine Gratwanderung, mit der vor allem junge Bewerber Schwierigkeiten haben.

Ist der erste Satz im Anschreiben interessant formuliert, steigt die Chance im Gedächtnis zu bleiben“, sagt Anja Wegmann, Personalberaterin in Gummersbach. Sie rät deshalb, vor jeder schriftlichen Bewerbung bei den Unternehmen anzurufen. „Früher waren Bewerbungen sehr normiert und enthielten vor allem Floskeln“, sagt Gabriele Müller, Leiterin eines Bewerberbüros in Mainz. Heute könnten Anschreiben und Lebenslauf individueller gestaltet werden, mit Unterstreichungen oder farblichen Absetzungen. Der Bewerber sollte schon im Anschreiben klar machen, was er für eine Persönlichkeit ist. „Er kann zum Beispiel seine Teamfähigkeit rausstellen.“

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