Rezensionen zu "Praktische Psychologie für den Umgang mit Mitarbeitern"
In: Personalwirtschaft 08/2008: Magazin für Human Resources
Michael Lorenz und Uta Rohrschneider beschäftigen sich in ihrem Buch „Praktische Psychologie für den Umgang mit Mitarbeitern – Die vier Mitarbeitertypen führen“ mit der alltäglichen Führungspraxis und fokussieren auf Können und Wollen der Mitarbeiter und die daraus ableitbare Leistungsfähigkeit. Hierbei berücksichtigen sie im Rahmen ihres Mitarbeiterportfolios die vier Mitarbeitertypen „Stars“, „Workhorses“, „Deadwoods“ und „Problems“. Für jeden dieser Mitarbeitertypen beschreiben die Autoren ein individuelles Führungsverhalten, um mit den entsprechenden Führungsinstrumenten die jeweiligen Führungsziele bestmöglich zu erreichen. Bei den „Stars“ handelt es sich um Motivation und Zielvereinbarung als Führungsinstrument, bei den „Workhorses“ um Qualifikation und Mitarbeitergespräche, bei den „Problems“ um Reaktivierung mit Kritik- und Feedbackgesprächen sowie bei den Deadwoods“ um Schadensminimierung und Desinvestition, also um den Umgang mit hoffnungslosen Fällen. Die vorgeschlagenen Führungs-instrumente werden vor der spezifischen Anwendung anschaulich beschrieben und durch prägnante Darstellungen auch ins rechte Bild gesetzt. Allerdings lässt das von Beratern geschriebene Buch vielfach Begründungen und auch Literaturhinweise zu durchaus unterschiedlich zu bewertenden Aussagen vermissen. Darüber hinaus ist das Literatur-verzeichnis eher dünn geraten und leider auch allzu „verstaubt“. Fazit: Im vorliegenden Buch werden komplexe Führungsthemen auf das Wesentliche reduziert und Verhaltensempfehlungen mit anschaulichen Hilfsmitteln gegeben. Das ist sicher hilfreich für den ganz normalen Führungsalltag. Komplizierte Führungssituationen, die uns das Leben allzu oft schwer machen, erfordern eher eine intensive und differenziertere Interaktion zwischen Führungskraft und Mitarbeiter.
Verfasser:
Univ.-Prof. Dr. Werner Frölich, Universität Flensburg
Dipl.-Päd. Cornelia Ihrenberger, Career Center Donau-Universität Krems
In: Personalführung 7/2008
Dieses Buch lenkt die Aufmerksamkeit auf den richtigen Umgang mit Mitarbeitern. Die ersten beiden Kapitel geben Antworten darauf, was Führung ist und was wirkungsvolle Führungsarbeit kennzeichnet. Das dritte Kapitel widmet sich dem unterschiedlichen Leistungsvermögen von Mitarbeitern und deren Verteilung im Unternehmen. Dazu teilen die Autoren die Beschäftigten pauschal in vier Gruppen ein: die „Stars“, also die Hochleister, die „Workhorses“, das sind die Fleißigen und Zuverlässigen, die weniger motivierten „Problems“ und die „Deadwoods“, die keiner einstellen würde und die aus unterschiedlichen Gründen (Über- oder Unterforderung, falscher Chef usw.) eine Abwärtskarriere eingeschlagen haben. In den folgenden Abschnitten werden für die vier Leistungstypen Führungsstrategien und Führungsinstrumente vorgestellt. Während bei den „Stars“ die Mitarbeiterbindung im Mittelpunkt steht und als Führungs-instrument die Zielvereinbarung, sind es bei den „Workhorses“ die Qualifikation und das Mitarbeitergespräch.
Für die Gruppe der „Problems“ gibt es nach Michael Lorenz und Uta Rohrschneider keine klare Strategie, und jeder Fall sollte einzeln betrachtet werden. Bei diesen Mitarbeitern müsste sich aber alles um die Stärkung der Motivation drehen, um sie in die besseren Gruppen zu befördern und ein Abrutschen zu den „Deadwoods“ zu verhindern. Als geeignete Führungs-instrumente für die letzte Gruppe kommen klare Vorgaben, Kontrolle und Sanktionen zur Sprache.
In: SchmidtColleg News 6/2008
Ihr Unternehmen läuft, Sie haben viel zu tun, also stellen Sie, nach genauer Prüfung der Kandidaten, neue Leute ein. Und erwarten, dass diese neuen Mitarbeiter mit Ihnen an einem Strang ziehen. Leider ist das, wie die meisten schon schmerzlich erfahren haben, nicht immer selbstverständlich. Auch die besten Mitarbeiter müssen richtig geführt werden. Dafür ist eine Menge Fingerspitzengefühl nötig – und psychologisches Grundwissen. Das liefern jetzt die beiden Autoren Michael Lorenz und Uta Rohrschneider in „Praktische Psychologie für den Umgang mit Mitarbeitern“.
Anschaulich zeigen sie uns, wie wir mit den unterschiedlichen Menschentypen umgehen müssen, wen wir wie fördern – und von wem wir uns vielleicht auch trennen müssen.
In: SBZ – Offizielles Fachorgan des Zentralverbandes Sanitär, Heizung, Klima. Gentner Verlag, 1. Mai Heft 2008, 63. Jahrgang/ E 6077
Erfolgreiche Führung setzt grundlegende psychologische Kenntnisse voraus. Bislang musste man sich hierfür meist durch recht theoretische Werke arbeiten. Die Autoren haben deshalb eine Klassifizierung der Mitarbeiter in vier Typen erarbeitet: 1. Stars; 2. Workhorses; 3. Deadwoods; 4. Problems. Jeder Typ handelt anders und muss unterschiedlich geführt werden. Die Autoren zeigen, wer welchen Führungsstil braucht und schaffen damit die Grundlage, um menschliches Verhalten und Handeln besser verstehen zu können. Das Ergebnis dieses psychologischen Vorgehens ist gegenseitiges Verständnis, das die Mitarbeiter zufriedener macht, für weniger Konflikte sorgt und einen größeren Unternehmenserfolg sichert. Fazit: Ein durchdachtes und kompetent geschriebenes Führungsbuch.
In: Management-Andragogik und Organisationsentwicklung (MAO), 30.Jg. Nr.1/2008 – Ein Informationsbrief für Führungskräfte, die sich für Lernen, Entwicklung und Wandel von und in Organisationen interessieren und engagieren
[..]Das erste Buch befasst sich mit dem Umgang des Vorgesetzten mit unterschiedlichen Mitarbeitertypen – Stars, Workhorses, Problems, Deadwoods. Da Probleme von Vorgesetzten so gut wie immer aus dem Umgang mit ihren unterschiedlichen Mitarbeitern resultieren, stellt das Buch eine Unterstützung dar, um den geschilderten Problemsituationen siener Klienten als Coach Lösungsangebote – zumindest in Form von Buchwissen – gegenüberstellen zu können.
In: www.managementbuch.de
Führung ist vor allem eine Sache der Psychologie: Es gibt Unternehmen, in denen einzelne Mitarbeiter seit 15 Jahren buchstäblich nicht arbeiten. Es sind "Deadwoods", die während der Arbeitszeit lieber als Powerseller auf Ebay unterwegs sind, den Karnevalsverein auf Vordermann bringen oder ihr Haus sanieren. Prekärer Weise sind darunter viele ehemalige "Stars", die durch falsche oder gar keine Förderung heute demotiviert am falschen Platz sitzen. Um solche Totalausfälle zu vermeiden, haben die Psychologen und Berater Michael Lorenz und Uta Rohrschneider die "Praktische Psychologie für den Umgang mit Mitarbeitern" geschrieben. Das Praxisbuch für Führungskräfte zeichnet sich durch die vielen Hinweise aus, durch die sich Führungskräfte selbst besser kennenlernen können und die es ihnen ermöglichen, Ihre Mitarbeiter produktiv einzusetzen und deren Handlungen richtig zu interpretieren. Ein sehr gutes Buch über "Führung", aus dem langjährige Erfahrung spricht.
Buch der Woche auf managementbuch.de
Kennen Sie "Deadwoods"? Das sind Mitarbeiter, die während der Arbeitszeit lieber als Powerseller auf Ebay unterwegs sind, den Karnevalsverein auf Vordermann bringen oder ihr Haus sanieren. Prekärer Weise sind darunter viele ehemalige "Stars", die heute noch Leistungsträger sein könnten, wenn sie entsprechend ihrer jeweiligen Motivation gefordert und gefördert worden wären. Damit Sie möglichst viele Stars und loyale Leistungsträger in Ihrem Team versammeln, haben Michael Lorenz und Uta Rohrschneider die "Praktische Psychologie für den Umgang mit Mitarbeitern" geschrieben.
In: B2BBB – Das Businessportal für Berlin & Brandenburg
„Damit alle, die in einem Boot sitzen, auch in die gleiche Richtung rudern“
Es gibt Unternehmen, in denen einzelne Mitarbeiter seit 15 Jahren buchstäblich nicht arbeiten. Es handelt sich um „Deadwoods“, die während der Arbeitszeit lieber als Powerseller auf Ebay unterwegs sind, den Karnevalsverein auf Vordermann bringen oder ihr Haus sanieren. Prekärer Weise sind darunter viele ehemalige „Stars“. Sie wurden falsch oder gar nicht gefördert und sitzen heute demotiviert am falschen Platz. Um solche Totalausfälle zu vermeiden, haben die Psychologen und Berater Michael Lorenz und Uta Rohrschneider die „Praktische Psychologie für den Umgang mit Mitarbeitern“ geschrieben.
Im Mittelpunkt des konsequent auf den Arbeitsalltag von Führungskräften ausgerichteten Handbuchs stehen die vier in nahezu jedem Unternehmen anzutreffenden Mitarbeitertypen:
Die „Stars“: Sie zeichnen sich durch hohe Leistungsbereitschaft und -fähigkeit aus. Und gerade weil sie so viel leisten, werden sie von Führungskräften zu oft vernachlässigt. Die Aufmerksamkeit gehört in der Regel den „Schwachen“.
Die „Workhorses“: Sie halten den Betrieb am Laufen. Sie sind belastbar und loyal, aber im Vergleich mit den „Stars“ zeigen sie weniger Kreativität, Mut und Entscheidungsfreude. Sie gilt es gezielt zu fördern, ohne sie zu überfordern.
Die „Problems“: Mitarbeiter die einmal zu den Leistungsträgern gehörten. Aufgrund falscher Aufgabenzuschnitte, Teamzusammensetzungen oder persönlicher Krisen sind sie völlig eingebrochen. Hier ist schnelle Hilfe nötig, um ein Abrutschen zu den „Deadwoods“ zu verhindern.
Die „Deadwoods“: Bei diesen Mitarbeitern kann es nur noch um Schadensbegrenzung gehen. Klare Beurteilung, glasklare Anforderungen, genaue Beobachtung und stichfeste Abmahnungen. Erfolgt keine spürbare Besserung, ist die Trennung für das Unternehmen unabdingbar.
Für alle vier Mitarbeiter-Gruppen geben Ihnen Michael Lorenz und Uta Rohrschneider Leitlinien effektiver Führung an die Hand. Wichtig ist beispielsweise, ob es sich jeweils um „Denker und Analytiker“, um „Macher und Umsetzer“, „Initiatoren und Überzeuger“ oder „Teamplayer und Verbindliche“ handelt. Denn ob „Star“ oder „Deadwood“ – um Menschen zu erreichen, müssen Führungskräfte wissen, was diese anspornt. Schließlich gewinnt „Macher und Umsetzer“ nur, wer ihnen Freiraum für eigenverantwortliches Handeln gibt, während „Verbindliche“ angewiesen auf klare Vorgaben sind.
Was die „Praktische Psychologie für den Umgang mit Mitarbeitern“ darüber hinaus auszeichnet, sind die vielen praktischen Hinweise, durch die sich Führungskräfte selbst besser kennenlernen können und die es ihnen ermöglichen, ihre Mitarbeiter produktiv einzusetzen und deren Handlungen richtig zu interpretieren. Ein Buch, aus dem langjährige Erfahrung spricht.
In: hr.monster.de – Personal-Journal der Jobbörse; 13.05.2008
Viele Mitarbeiter, die innerlich gekündigt haben, wurden falsch oder gar nicht gefördert. Um solche Totalausfälle zu vermeiden, gibt das Werk viele Tipps.
[…] Im Mittelpunkt des konsequent auf den Arbeitsalltag von Führungskräften ausgerichteten Handbuchs stehen die vier in nahezu jedem Unternehmen anzutreffenden Mitarbeitertypen:
[…] Für alle Mitarbeiter-Gruppen geben Ihnen Michael Lorenz und Uta Rohrschneider Leitlinien effektiver Führung an die Hand. Wichtig ist beispielsweise, ob es sich jeweils um „Denker und Analytiker“, um „Macher und Umsetzer“, „Initiatoren und Überzeuger“ oder „Teamplayer und Verbindliche“ handelt.
Denn ob „Star“ oder „Deadwood“ – um Menschen zu erreichen, müssen Führungskräfte wissen, was diese anspornt[…].
Was die "Praktische Psychologie für den Umgang mit Mitarbeitern" darüber hinaus auszeichnet, sind die vielen praktischen Hinweise, durch die sich Führungskräfte selbst besser kennenlernen können und die es ihnen ermöglichen, ihre Mitarbeiter produktiv einzusetzen und deren Handlungen richtig zu interpretieren. Ein Buch, aus dem langjährige Erfahrung spricht. (Quelle: Managementbuch.de)
Lesen Sie die vollständige Rezession unter:
http://hr.monster.de/16508_de-DE_p1.asp
Michael Lorenz, Uta Rohrschneider
Praktische Psychologie für den Umgang mit Mitarbeitern
Campus, Preis: 39,90 €
ISBN: 978-3-593-37988-3
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